DIE FÄRBE
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An der Arche um Acht
Fr.  23.1.
20:30 Uhr
Spielort
Die Färbe
„An der Arche um Acht“ – das ist die Verabredung, die die Taube mit zwei Pinguinen getroffen hat, denn die [mehr…]
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„An der Arche um Acht“ – das ist die Verabredung, die die Taube mit zwei Pinguinen getroffen hat, denn die gehören zu den Auserwählten, die auf die Arche Noah dürfen. Das stellt die beiden vor ein großes Problem: sie können unmöglich ihren Freund, den dritten Pinguin, im Stich lassen. Doch dann kommen sie auf die rettende Idee…

Regie Andreas von Studnitz
Mit Oscar Blancke, Justus Hör, Carla Striewe, Femke Tiedeman

von Ulrich Hub
Ein Stück für die ganze Familie

Mit Leichtigkeit und Witz nimmt Ulrich Hub die große Frage nach Gott ernst. Sein Stück über die Sintflut für 4 SchauspielerInnen ist bereits nach wenigen Jahren ein Klassiker. Es wurde u.a. mit dem Deutschen Kindertheaterpreis 2006 ausgezeichnet. In der Jury-Begründung heißt es:
In Ulrich Hubs Stück stinkt es nicht nur nach Fisch sondern vor allem nach Komödie. Eine Seltenheit in der dramatischen Literatur für Kinder und somit ein Glücksfall. Auch, weil der Autor sich auf die dramatische Form verlässt. Einmal kein Erzähltheater, die momentan für junge Kinder häufig gewählte Form. Ulrich Hub erzählt seine Geschichte in wunderbaren Szenen mit pointierten Konflikten. So weit, so gut, so amüsant. Aber das Stück hat, wie alle wirklichen Komödien, einen ernsten Kern: Es verhandelt die Frage des Glaubens an Gott, einer Frage die nicht nur für Kinder immer wieder virulent ist. Dem Autor helfen bei der Suche nach Gott seine Figuren – die Pinguine. Mit ihrer Naivität – vielleicht der von Kindern vergleichbar – gehen sie an die Fragen des Glaubens heran und finden dadurch immer wieder einfache und überzeugende Antworten. Ulrich Hubs Theaterstück macht Spaß und es ist gescheit.“

 

 
An der Arche um Acht
Sa.  24.1.
20:30 Uhr
Spielort
Die Färbe
„An der Arche um Acht“ – das ist die Verabredung, die die Taube mit zwei Pinguinen getroffen hat, denn die [mehr…]
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„An der Arche um Acht“ – das ist die Verabredung, die die Taube mit zwei Pinguinen getroffen hat, denn die gehören zu den Auserwählten, die auf die Arche Noah dürfen. Das stellt die beiden vor ein großes Problem: sie können unmöglich ihren Freund, den dritten Pinguin, im Stich lassen. Doch dann kommen sie auf die rettende Idee…

Regie Andreas von Studnitz
Mit Oscar Blancke, Justus Hör, Carla Striewe, Femke Tiedeman

von Ulrich Hub
Ein Stück für die ganze Familie

Mit Leichtigkeit und Witz nimmt Ulrich Hub die große Frage nach Gott ernst. Sein Stück über die Sintflut für 4 SchauspielerInnen ist bereits nach wenigen Jahren ein Klassiker. Es wurde u.a. mit dem Deutschen Kindertheaterpreis 2006 ausgezeichnet. In der Jury-Begründung heißt es:
In Ulrich Hubs Stück stinkt es nicht nur nach Fisch sondern vor allem nach Komödie. Eine Seltenheit in der dramatischen Literatur für Kinder und somit ein Glücksfall. Auch, weil der Autor sich auf die dramatische Form verlässt. Einmal kein Erzähltheater, die momentan für junge Kinder häufig gewählte Form. Ulrich Hub erzählt seine Geschichte in wunderbaren Szenen mit pointierten Konflikten. So weit, so gut, so amüsant. Aber das Stück hat, wie alle wirklichen Komödien, einen ernsten Kern: Es verhandelt die Frage des Glaubens an Gott, einer Frage die nicht nur für Kinder immer wieder virulent ist. Dem Autor helfen bei der Suche nach Gott seine Figuren – die Pinguine. Mit ihrer Naivität – vielleicht der von Kindern vergleichbar – gehen sie an die Fragen des Glaubens heran und finden dadurch immer wieder einfache und überzeugende Antworten. Ulrich Hubs Theaterstück macht Spaß und es ist gescheit.“

 

 
An der Arche um Acht
So.  25.1.
17:00 Uhr
 SOIREE 

Spielort
Die Färbe
„An der Arche um Acht“ – das ist die Verabredung, die die Taube mit zwei Pinguinen getroffen hat, denn die [mehr…]
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„An der Arche um Acht“ – das ist die Verabredung, die die Taube mit zwei Pinguinen getroffen hat, denn die gehören zu den Auserwählten, die auf die Arche Noah dürfen. Das stellt die beiden vor ein großes Problem: sie können unmöglich ihren Freund, den dritten Pinguin, im Stich lassen. Doch dann kommen sie auf die rettende Idee…

Regie Andreas von Studnitz
Mit Oscar Blancke, Justus Hör, Carla Striewe, Femke Tiedeman

von Ulrich Hub
Ein Stück für die ganze Familie

Mit Leichtigkeit und Witz nimmt Ulrich Hub die große Frage nach Gott ernst. Sein Stück über die Sintflut für 4 SchauspielerInnen ist bereits nach wenigen Jahren ein Klassiker. Es wurde u.a. mit dem Deutschen Kindertheaterpreis 2006 ausgezeichnet. In der Jury-Begründung heißt es:
In Ulrich Hubs Stück stinkt es nicht nur nach Fisch sondern vor allem nach Komödie. Eine Seltenheit in der dramatischen Literatur für Kinder und somit ein Glücksfall. Auch, weil der Autor sich auf die dramatische Form verlässt. Einmal kein Erzähltheater, die momentan für junge Kinder häufig gewählte Form. Ulrich Hub erzählt seine Geschichte in wunderbaren Szenen mit pointierten Konflikten. So weit, so gut, so amüsant. Aber das Stück hat, wie alle wirklichen Komödien, einen ernsten Kern: Es verhandelt die Frage des Glaubens an Gott, einer Frage die nicht nur für Kinder immer wieder virulent ist. Dem Autor helfen bei der Suche nach Gott seine Figuren – die Pinguine. Mit ihrer Naivität – vielleicht der von Kindern vergleichbar – gehen sie an die Fragen des Glaubens heran und finden dadurch immer wieder einfache und überzeugende Antworten. Ulrich Hubs Theaterstück macht Spaß und es ist gescheit.“

 

 

NÄCHSTE PREMIERE

Maß für Maß

PREMIERE
Fr.  6.2.
20:30 Uhr
Spielort
Die Färbe
William Shakespeare
 Eine Komödie Regie, Bühne, Musik: Fridtjof Bundel Mit: Carla Striewe, Femke Tiedemann, Oscar Blancke, Justus Hör Was für [mehr…]
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William Shakespeare

Eine Komödie

Regie, Bühne, Musik: Fridtjof Bundel
Mit: Carla Striewe, Femke Tiedemann, Oscar Blancke, Justus Hör

Was für ein skandalöser Fall von Machtmissbrauch! Shakespeare erweist sich in „Maß für Maß“ aus dem Jahre 1604 einmal mehr als ein Meisterdarsteller menschlicher Abgründe. Unter der tugendhaften Oberfläche brodelt das Laster und je strenger die Gesetze, desto ausgebuffter die Heuchelei: sein fiktives Wien ist eine moralisch heruntergekommene Metropole, in der sich zwielichtiges Gesindel breit gemacht hat und der Alltag von Prostitution und Kriminalität durchdrungen ist.
In einen Schmierentheater in Singen am Hohentwiel begeben sich vier Narren auf Spurensuche in Shakespeares Wien des frühen 17. Jahrhunderts und tauchen ein in ein Kaleidoskop krimineller Machenschaften um Staat und Recht und Macht und die Moral der geschlechtlichen Beziehungen, politisch-moralische Krisen und Zweikämpfe um die Herrschaft, Todesstrafen und Begnadigungen …

Und hier zur Geschichte:
Dem Herzog Vincentio sind die Gesetze in Wien zu oft übertreten worden. Um dem allgemeinen Sittenverfall Einhalt zu gebieten, den er durch seine eigene Milde in der Rechtsprechung mitverschuldet zu haben glaubt, setzt er Angelo als Statthalter ein, der die bis dahin allzu liberal angewandten Gesetze durchsetzen soll. Vincentio verlässt scheinbar die Stadt, tatsächlich aber verkleidet er sich als Mönch, um Angelo bei seiner Amtsführung zu beobachten. Der vermeintlich gewissenhafte Angelo erweist sich rasch als zu schwach, um den Verlockungen der Macht zu widerstehen. Dies wird deutlich, als er an Claudio, einem jungen Adeligen, ein Exempel statuieren will, weil dieser trotz eines Ehegelöbnisses noch vor der Trauung seine Verlobte Juliet geschwängert hat; Claudio soll vor neun Uhr des nächsten Morgens hingerichtet werden.
Als dessen Schwester Isabella vom Unglück ihres Bruders durch einen Bekannten erfährt, macht sie sich zu Angelo auf, kniet vor ihm nieder und fleht ihn um Gnade für ihren Bruder an. Doch Angelo zeigt zunächst kein Mitgefühl. Er sagt ihr lediglich, sie solle wiederkommen. Sein anschließendes Selbstgespräch offenbart jedoch, dass er sich zu Isabella sexuell hingezogen fühlt und sie begehrt. Als Isabella wieder vor ihm erscheint, macht er ihr das Angebot, ihren Bruder nicht töten zu lassen, falls Isabella sich ihm eine Nacht lang hingebe. Isabella lehnt dieses Angebot empört ab und lässt dem Gesetz den Vorrang.
Unterdessen verfolgt der als Mönch verkleidete Vincentio das Geschehen und eröffnet Isabella seinen Plan: Angelo war einst mit Mariana verlobt, ließ sie jedoch sitzen, da sie ihre Mitgift durch einen Schiffbruch verloren hatte. Isabella soll nun zum Schein auf Angelos Forderung eingehen, ihr Platz soll dann jedoch von Mariana eingenommen werden. Zum Schein vereinbart Isabella daraufhin eine Zusammenkunft mit Angelo und erhält von diesem zwei Schlüssel, um sich mit ihm nachts in seinem Garten zu treffen. Nach dem nächtlichen Platztausch mit Mariana erliegt Angelo der Täuschung und glaubt, dass Isabella sich ihm hingegeben habe. Trotzdem begnadigt er Claudio nicht und will ihn jetzt sogar schon um vier Uhr hinrichten lassen; um fünf Uhr soll ihm nach der Vollstreckung des Todesurteils Claudios Kopf geschickt werden. Doch Claudio wird auf Betreiben Vincentios nicht hingerichtet, und Angelo erhält den Kopf eines Zigeuners, der in der Nacht zuvor im Gefängnis gestorben ist.
Als Vincentio wieder als Herzog seinen Platz einnimmt, klärt sich alles auf. Angelo gesteht in einem Gerichtsverfahren, in dem er selbst vom Herzog als Richter eingesetzt worden ist, sein Verbrechen und erbittet die Todesstrafe. Stattdessen aber begnadigt ihn der Herzog und verurteilt ihn dazu, Mariana zu heiraten. Claudio kommt aus dem Gefängnis frei und heiratet seine Verlobte Juliet. Am Schluss bietet der Herzog Isabella die Heirat an; diese lässt es jedoch offen, ob sie tatsächlich mit ihm die Ehe eingehen wird.
Am Schluss bleibt alles fragwürdig – auch die Werte.
So ist „Maß für Maß“ vielleicht ist das politischste der Stücke Shakespeares.

 

 

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