DIE FÄRBE
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[2023 WOYZECK]
Jahr Titel Regie Schauspieler
2024 AufgussKomödie Marcus Calvin Alexandra Born, Magdalena Herzberg,Elmar F. Kühling, Daniel Leers, Fionn Stacey
2023 DoktorspieleKomödie Elmar F. Kühling Alexandra Born, Ben Ossen, Fionn Stacey
2023 WoyzeckSchauspiel Andreas von Studnitz Alexandra Born, Bianca Waechter, Elmar F. Kühling, Ben Ossen, Fionn Stacey
2023 Der MenschenfeindKomödie Klaus Hemmerle Alexandra Born, Dina Roos, Bianca Waechter, Marcus, Calvin, Elmar F. Kühling, Daniel Leers, Fionn Stacey, Stephan Wallrven
2023 Falsche SchlangePsychothriller Cornelia Hentschel Alexandra Born, Dina Roos, Bianca Waechter
2023 Mosers SchweigenSchauspiel Klaus Hemmerle Ralf Beckord, Elmar F. Kühling, Fionn Stacey
2023 Pension SchöllerKomödie Andreas von Studnitz Alexandra Born, Bianca Waechter, Ralf Beckord, Elmar F. Kühling, Daniel Leers, Fionn Stacey
2022 Willkommen in deinem LebenKomödie Elmar F. Kühling Alexandra Born, Bianca Waechter, Elmar F. Kühling, Daniel Leers, Fionn Stacey
2022 Merlin oder Das wüste Land“ Schauspiel
ausgezeichnet mit dem Landes-Privattheater Preis 2023
Klaus Hemmerle Ralf Beckord, Alexandra Born, Elmar F. Kühling, Daniel Leers, Fionn Stacey, Bianca Waechter, Stefan Wallraven
2022 Der eingebildete Kranke“ Komödie Anderas von Studnitz Sybille Denker, Dina Roos, Bianca Waechter, Marcus Calvin, Elmar F. Kühling, Daniel Leers, Reyniel Ostermann
2022 Ein bisschen Ruhe vor dem Sturm“ Komödie Cornelia Hentschel Ralf Beckord, Elmar F. Kühling, Reyniel Ostermann
2022 Die Niere“ Komödie Elmar F. Kühling Katharina Plank, Milena Weber, Daniel Leers, Reyniel Ostermann
2021 Cyrano de Bergerac“ Romantische Komödie von Edmond Rostand Andreas von Studnitz Milena Weber, Alexander Klages, Elmar F. Kühling, Daniel Leers, Reyniel Ostermann
2021 Der Trafikant“ Schauspiel von Robert Seethaler Klaus Hemmerle Dina Roos, Milena Weber, Ralf Beckord, Marcus Calvin, Elmar F. Kühling, Daniel Leers, Reyniel Ostermann
2021 „Bauernopfer“ Eine Reportage aus ländlichem Idyll Elmar F. Kühling Milena Weber, Ralf Beckord, Elmar F. Kühling, Daniel Leers, Reyniel Ostermann
2020 „Die Eisbärin“ Klassenzimmerstück von Eva Rottmann Klaus Hemmerle Milena Weber
2020 Kunst“ Komödie von Yasmina Reza Regie Klaus HemmerleBühne Harald F. Müller Elmar F. Kühling, Daniel Leers, Reyniel Ostermann
2020 Wochenend‘ und Sonnenschein“ Literarisch-musikalisches KabarettWochenend' und Sonnenschein Cornelia Hentschel Milena Weber, Elmar F. Kühling, Reyniel Ostermann
2020 „Porzellan unf Elefanten“ und „Der Rohdiamant“ Komödien von Georges Feydeau Eine Fortsetzungsgeschichte aus zwei Farcen Cornelia Hentschel Milena Weber, Frank Großjohann, Helmuth Jakobi, Elmar F. Kühling, Reyniel Ostermann, Yannick Rey
2019/ 2020 „Bei Anruf Mord“ Kriminalstück von Frederick Knott Elmar F. Kühling Milena Weber, Alexander Klages, Daniel Leers, Reyniel Ostermann, Yannick Rey
2019 „Theaternacht Singen“ Kleine Blues-Brothers-RevueCoproduktion der Ballettschule und des Theaters „Die Färbe“ Annie Charles, Frank Großjohann, Elmar F. Kühling, Ines Kuhlicke, Paula Kuhlicke, Daniel Leers, Natalia Narmetova, Reyniel Ostermann, Milena Weber, Yannick Rey, Lavinia Zecca
2019 „Das Maß der Dinge“ von Neil LaBute Cornelia Hentschel Milena Weber, Emma Steimke, Elmar F. Kühling, Reyniel Ostermann
2019 „Liebe, Sex und Therapie“ Komödie von Tony Dunham Elmar F. Kühling Kyra Plaß, Milena Weber, Reyniel Ostermann, Frank Großjohann
2019 „Der zweite Schuss“ Kriminalkomödie von Robert Thomas Elmar F. Kühling Milena Weber, Frank Großjohann, Alexander Klages, Elmar F. Kühling, Reyniel Ostermann
2019 „Sonny Boys“ Komödie von Neil Simon Peter Simon Linda Klein, Milena Weber, Alexander Klages, Elmar F. Kühling, Reyniel Ostermann, Stefan Wallraven
2018 „Die Jungfrau von Orleans“ Romantische Tragödie von Friedrich Schiller Regie und Bearbeitung Peter Simon Linda Klein, Milena Weber, Alexander Klages, Elmar F. Kühling, Reyniel Ostermann
2018 „40 Jahre Theater „Die Färbe““ Jubiläumsfeier und Buchtaufe in der Basilika am 18. Oktober 2018 in der Basilika
2018 Alpentrekking mit Beethoven „111 – übern Berg“  URAUFFÜHRUNGvon Detlef Vetten und Fabian Dobler Nominiert bei den Privattheatertagen Hamburg 2019 Peter Simon Schauspiel: Milena Weber, Alexander Klages, Elmar F. Kühling,Musiker: Antje Steen, Fabian Dobler
2018  „Gatte gegrillt“ Fast ein Kabarett, Komödie von Debbie Isitt Patrick Hellenbrand Nina Carolin Eichmann, Milena Weber, Elmar F. Kühling
2018 „Reigen“ Bühnenstück von Arthur Schnitzler Andreas von Studnitz Nina Carolin Eichmann, Milena Weber, Patrick Hellenbrand, Elmar F. Kühling
2018 „Die Physiker“ Komödie von Friedrich Dürrenmatt Klaus Hemmerle Dinah Hinz, Nina Carolin Eichmann, Milena Weber, Patrick Hellenbrand, Alexander Klages, Elmar F. Kühling
2017 „Boeing-Boeing“ Lustspiel von Marc Camoletti Regie Peter LüdiBühnenprospekt Gero Hellmuth Angelina Dill, Nina Carolin Eichmann, Dina Roos, Milena Weber, Alexander Klages, Patrick Hellenbrand
2017 Antigone“ Tragödie von Sophokles Bearbeitung Martin Walser und Edgar Selge Regie Gunther Möllmann Milena Weber, Daniela Maria Fiegel, Patrick Hellenbrand, Helmut Jakobi, Elmar F. Kühling, Ben Ossen, Penelope Kühling, Winona Kühling
2017 „Schnüffler, Sex und schöne Frauen“ Eine Detektiv-Komödie aus der Welt der Film Noir von Tony Dunham Patrick Hellenbrand Milena Weber, Elmar F. Kühling, Ben Ossen
2017 „Die Spieldose“ Schauspiel von Georg Kaiser mit dem Prolog „Radi“ von Wolfgang Borchert Peter SimonBühnengemälde Gero Hellmuth Milena Weber, Patrick Hellenbrand, Elmar F. Kühling, Ben Ossen
2016 „Liebesleid – Liebesfreud“ Musikalisch-literarisches Kabarett Patrick Hellenbrand Milena Weber, Patrick Hellenbrand, Elmar F. Kühling, Ben Ossen
2016 „Die Grönholm-Methode“ Jordi Galcerán Monica-Bleibtreu-Publikumspreis des Privattheatertage Hamburg 2017 Peter Lüdi Milena Weber, Patrick Hellenbrand, Elmar F. Kühling, Ben Ossen
2016 „Der Diener als Hypnotiseur“ Farce von Georges Feydeau Prolog und Epilog von Georges Feydeau Jemand wurde zum Tode verurteilt Berühmte Leute Patrick Hellenbrand, Elmar F. Kühling Michelle Brubach, Anne Harten, Patrick Hellenbrand, Helmut Jakobi, Elmar F. Kühling, Ben Ossen
2016 „Das Bildnis des Dorian Gray“ Oscar Wilde Bearbeitung John von Düffel Peter Simon Michelle Brubach, Anne Harten, Patrick Hellenbrand, Helmut Jakobi, Elmar F. Kühling, Ben Ossen
2016 „Die Färbe-Radio-Show“ Literarisch-Musikalisches Kabarett Patrick Hellenbrand Michelle Brubach, Anne Harten, Bernadette Hug, Patrick Hellenbrand, Helmut Jakobi, Ben Ossen
2015 „Der Gott des Gemetzels“ Yasmina Reza Patrick Hellenbrand Michelle Brubach, Bernadette Hug, Helmut Jakobi, Ben Ossen
2015 „…und sonst gar nichts?“ Friedrich Hollaender Revue von Rainer Wallraf, bearbeitet von Patrick Hellenbrand Musik von Friedrich Hollaender, bearbeitet von Fabian Dobler – URAUFFÜHRUNGNominiert bei den Privattheatertagen Hamburg 2016 Regie: Patrick Hellenbrand Musikalische Leitung: Fabian DoblerChoreographie: Milly van Lit Schauspiel und Gesang: Bernadette Hug, Jessica Tietsche, Patrick Hellenbrand, Helmut Jakobi, Elmar F. Kühling, Ben OssenOrchester: Irena Husmann (Violine), Antje Steen/Rebekka Zwick (Bandoneon/Akkordeon), Lars Olf Schaper/Rebecca Mauch (Kontrabaß), Fabian Dobler (Piano)Showballett: Annie Charles, Alina Hübner, Vanessa Jäckle, Ines Kuhlicke, Paula Kuhlicke
2015 „Gemischtes Doppel“ Komödie von Daniel & Agnès Besse URAUFFÜHRUNG Peter Simon Bernadette Hug, Rebecca Lara Müller, Patrick Hellenbrand, Elmar F. Kühling
2015 „Gott ist schwarz!“ Dialog zweier gewöhnlicher Menschen von Dario Fo und voran aus Mistero Buffo von Dario Fo: Moritat vom Blinden und vom Lahmen Die Geburt des Leibeigenen Die Hochzeit von Kanaa Regie Peter Simon Bühnenprospekte Gero Hellmuth Patrick Hellenbrand, Rebecca Lara Müller, Bernadette Hug, Elmar F. Kühling
2015 „Die liebe Liebe“ Literarisch-musikalisches Kabarett Patrick Hellenbrand Bernadette Hug, Rebecca Lara Müller, Jessica Tietsche, Julia Carina Wachsmann, Maxim Agné, Patrick Hellenbrand, Elmar F. Kühling
2014 „Der Dieb, der nicht zu Schaden kam“ Farce von Dario Fo und voran von Rosso di San Secondo: Enthüllung Peter Simon Bernadette Hug, Jessica Tietsche, Julia Carina Wachsmann, Maxim Agné, Patrick Hellenbrand, Elmar F. Kühling
2014 „Der zerbrochne Krug“ Ein Lustspiel von Heinrich von Kleist Nominiert bei den Privattheatertagen Hamburg 2015 Peter Simon Bernadette Hug, Jessica Tietsche, Julia Carina Wachsmann, Maxim Agné, Patrick Hellenbrand, Alexander Klages, Elmar F. Kühling, Jennifer Tröller, Hermann Voell
DAGMAR EGGER BAND

2006 fand sich mit Lothar Binder (Gitarre, Gesang), Volker Wagner (Saxofon), Plinio Ziegelbauer (Schlagzeug), Martin Hess (Bass) und Thomas Schwabe (Piano) eine sehr gut harmonierende Formation um die Sängerin Dagmar Egger zusammen. Seit damals ist die Dagmar Egger Band in unveränderter Besetzung auf den Bühnen unterwegs.

Der typische Sound der Band ist ein Mix aus neu interpretierten Jazz- und Latinstandards. Immer gewürzt mit einer Prise Swing und Groove stöbert die Band aber auch gerne in die Welt des Pop und Rock. Die große Spielfreude der gesamten Band und natürlich der besondere Charme mit dem Dagmar Egger durch das Programm führt, machen die Konzerte zum Erlebnis.


Beginn ca. 20.15 Uhr. Theaterkneipe ab 18.30 Uhr geöffnet.

Eintritt frei. Daher keine Reservierung möglich.

Um einen Obolus für die Musiker, die ohne Gage auftreten, wird gebeten!

11.09.2023 Jazz Jour Fixe mit CARLAS SAXAFFAIR
Carlas Saxaffair sind: Wolfgang Eisele (Sopran, Alt), Roland Brückl (Tenor), Fritz Rebstein (Alt), Stefan Dudda (Bariton).

Bereit für eine Affäre? Auf diese können Sie sich problemlos einlassen. Mit Lustgewinn! Steigen sie ein! Kommen sie mit auf eine Klangreise zu Besuch bei Melodien, Rhythmus und Musik- tradition weltweit: Ein Volkslied aus Weimar, eine orientalisch-französische Gemengelage aus Casablanca, Funk aus Brooklyn, argentinischer Tango oder auf einen Sprung nach Göteborg zu einer Musikvernissage. Abwechslungs-reich, schwungvoll, tiefgründig, tanzbar, gefühlvoll. Musik pur, ohne Zusatzstoffe und Hörgeschmacksverstärker. Carlas Markenzeichen sind die Eigenkompositionen von Wolfgang Eisele. Individuell zugeschnitten auf jedes Konzert kann das Saxofonquartett sein Publikum durch ungeheure Abwechslung begeistern. Eine Reise mit stimmigen Klangcollagen, mit moderner Rhythmik wie Pop, Tango, Soul, Swing!

Schon mal reinhören?
https://www.carlassaxaffair.de


Beginn des Konzerts ist wie gewohnt um ca. 20.15 Uhr.
Der Eintritt ist frei, daher sind keine Reservierungen möglich.
Wie immer bitten wir um ein „Gläschen-Geld“ als Obolus für die Musiker, die ohne Gage auftreten.
Einlaß ist ab 18.30 Uhr. Das Team des Theaterrestaurants ist mit Getränken und leckeren kleinen Speisen für Sie da.


Ladwigs Hot Jazz Orchestra

Jazz Jour fixe
14. März 20:15 Uhr
– Eintritt frei –

Prickelnd und witzig, mit nostalgischem Klang

Erleben Sie Songraritäten der besten Hot-Orchester der 1920er und 1930er Jahre im authentischem Sound und gespielt von hervorragenden Jazz-Solisten.

In der großen Zeit des Jazz beherrschten schwere Jungs und leichte Mädchen die Szene, im Untergrund verschob Al Capone den verbotenen Alkohol, auf der Leinwand flimmerten die Meisterwerke von Laurel & Hardy, Josephine Baker tanzte im Bananenrock Charleston, ein Mann verließ das Haus nicht ohne Kopfbedeckung und die Damenwelt ließ sich einen Bubikopf schneiden.

Jazz-Archäologe Uwe Ladwig gründete dieses außergewöhnliche Orchester während des ersten Lockdowns in der Corona-Pandemie. Neben wunderbaren Gesangs- nummern kommen frühe Ellington-Kompositionen aus dem Harlemer Cotton-Club, Hits des Ballsaal-Giganten Jean Goldkette oder Songs aus Laurel & Hardy-Filmen in Original-Arrangements als Gehör-Schmeichler und Fuß-Taktgeber auf die Bühne. Den elf Gentlemen eilt ein exzellenter Ruf voraus und sie werden ihre betörend nostalgische Musik in stilvoller Garderobe präsentieren.

Freuen Sie sich auf rassige Rhythmen und elegante Musik der Goldenen Zwanziger, den Schmelz in Enrico Orlandis Stimme und Uwe Ladwigs amüsante Moderation durch die Geschichte der frühen Jazzorchester. Lassen Sie sich mit dem Hot Jazz Orchestra bezaubern von den Roaring Twenties und der herrlichen Musik dieser Epoche.

EISBLUMEN – Ein romantischer Thriller
Erinnern Sie sich? Anfang Januar begeisterte der Schauspieler Volker Ranisch das Färbe-Publikum mit Klassikern der Weltliteratur der Brüder Heinrich und Thomas Mann. Nun gastiert er noch einmal mit einem Klassikerprogramm bei uns im Kneipentheater: Schon mehrfach hatte sich Ranisch mit der Epoche der deutschen Romantik befaßt. Nun hat er sich die Thematik erneut vorgenommen und läßt eine berühmte Novelle von Ludwig Tieck, einem ihrer bedeutendsten Vertreter, aufleben. Selbst hatte dieser sie als eines seiner „gelungensten Werkchen“ bezeichnet:

„Des Lebens Überfluß“ erzählt von der Sehnsucht nach Liebe und dem Drang nach individueller Freiheit. Clara und Heinrich – zwei wahre Romantiker und überdies verliebt, aber mit dem bisher gelebten Leben eben nicht mehr recht froh – dieses Liebespaar also handelt. Es flüchtet vor den Zwängen der Gesellschaft. Doch wovon lebt der Mensch? Von Luft und Liebe? Was braucht es noch zum Leben? Ein Stück Brot vielleicht, ein Dach über den Kopf? Und Holz für den Ofen? Ludwig Tieck hat mit diesem bizarren Wintermärchen gleichsam ein Pendant zum „Sommernachtstraum“ geschaffen. In der Metaphorik der gesamten Szenerie steckt die Genialität eines Dichters, dessen Fragen hinter den Fragen die gleiche Relevanz besitzen wie vor 200 Jahren. Doch mit Witz und tröstender Absurdität wird sich das Spiel selbst an seinen romantischen Ursprung zurückführen …

Ladwig’s DIXILAND Kapelle

Retro-Jazz & Anekdoten

Ladwig’s Dixieland Kapelle hat sich der Popmusik der Roaring Twenties verschrieben. Jazz- Archäologe und Tourleiter Uwe Ladwig nimmt das Publikum mit auf die unterhaltsame Expedition zur Erkundung des klassischen Jazz und spielt dabei das kolossale Bass-Saxofon wahlweise und behende mal als Rückgrat der Rhythmusgruppe, mal als Soloinstrument der Frontline.

An diesem Abend präsentiert das Trio LOUISARMSTRONG sein Leben, seine Musik: Louis Armstrong wuchs in den Straßen, im Rotlicht- und Unterweltmilieu von New Orleans auf, landete in der Besserungsanstalt, bevor er die neuaufkommende Jazzmusik revolutionierte und zum Swingen brachte. Armstrongs Talent als Musiker, Sänger, Showman und Komponist trug den Jazz in die ganze Welt. Ladwig’s Dixieland Kapelle entführt in die Welt des großen Musikers und erzählt interessante, manchmal amüsante Geschichten aus seinem Leben.

Passend zum Programm gibt es ein Fotoalbum mit Schnappschüssen aus dem Leben der Protagonisten.

Musiker:

  •   Trompete, Gesang: Philipp Rellstab
  •   Banjo, Gitarre: Ruedi Morgenthaler
  •  Bass-Saxofon und Moderation: UweLadwig
Die Niere
Eine überaus originelle Komödie, die weniger an die Nieren geht, als vielmehr ans Herz und vor allem an die Lachmuskeln!

Der erfolgreiche Architekt Arnold (Daniel Leers) steht vor dem größten Triumph seiner Karriere: Er soll den Diamond Tower bauen, ein Hochhaus mitten in Paris. Das muß natürlich gebührend mit den besten Freunden Diana (Katharina Plank) und Götz (Reyniel Ostermann) gefeiert werden! Arnold ist in Hochstimmung. Da platzt seine Frau Kathrin (Milena Weber) mit einer Hiobsbotschaft ins Haus: bei ihr wurde eine Niereninsuffizienz festgestellt, nur eine Spenderniere kann sie retten. Und Arnold besitzt gottlob die gleiche Blutgruppe! Leider hat er nicht nur keine Zeit dafür, sondern auch eine Heidenangst vor einer Organspende – Arnold ist mit dieser Situation komplett überfordert. Als Diana und Götz eintreffen, ist die Stimmung am Tiefpunkt. Aber anders als Arnold ist Götz sofort bereit, als Spender einzuspringen. Und das ist nicht die einzige Überraschung, die dem Leben der beiden Paare eine entscheidende Wende geben wird, und es bricht ein regelrechter Kampf um die Niere aus. Eines ist sicher: dieser Abend wird kein Paar kalt lassen und zu heißen Diskussionen über die Frage führen: Liebling, würdest du mir deine Niere spenden?

Stefan Vögel wurde 1969 in Bludenz geboren und wuchs in Gurtis auf, einem 200-Seelen-Dorf in den Vorarlberger Alpen. Nach einem Studium der Wirtschaftsinformatik an der Universität Zürich wandte er sich bald ganz dem Theater zu. Erste Erfolge feierte er mit seiner Kabarettgruppe „Grüß Gott in Voradelberg“, ehe er sich als Theater- und Drehbuch-Autor schnell einen internationalen Namen machte. Seine Stücke wurden u.a. in Stuttgart, Wien, Hamburg, Berlin, Frankfurt, Dresden, Düsseldorf, Bregenz, Prag und Krakau gespielt. Vögel ist verheiratet, Vater dreier Kinder und lebt in Mauren/Liechtenstein.

 

Regie   Elmar F. Kühling

Mit      Katharina Plank
Milena Weber
Daniel Leers
Reyniel Ostermann

 

PRESSE:
„Dieses Stück ist eine wahrlich unglaubliche Reise für das Publikum. Das könnte angesichts der entgleitenden Lebensmodelle sogar richtig schadenfroh sein. Gratulation.“
WOCHENBLATT ONLINE, 19. Februar 2022

 „Eine originelle Komödie, die sich traut, brisante und aktuelle Themen anzupacken und mehr ans Herz als an die Nieren geht … Der Premieren-Applaus war riesengroß und wollte nicht enden.“
SCHAFFHAUSER NACHRICHTEN, 21. Februar 2022

„Grandios inszeniert von Färbe-Urgestein Elmar F. Kühling. Die Besetzung ist dabei eine Punktlandung. Die Schauspieltruppe blüht in ihren Rollen förmlich auf … Man kommt beim Zuschauen kaum aus dem Lachen heraus. So ernst die Thematik eigentlich sein mag – in der 90-Minten-Vorstellung wird sie bitterböse auseinandergenommen“
SÜDKURIER, 22. Februar 2022

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Literatur on Tour – Vier Literaturstipendiaten

Literaturstipendiaten des Landes lesen im Theater „Färbe“

Moderation Oswald Burger – Mitglied der Preisjury

Das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst in Baden-Württemberg vergibt seit 1980 Stipendien an Nachwuchsautoren, die mit ihrem schriftstellerischen Werk überzeugen und dem Land verbunden sind. „Die Literatur ist eine wunderbare Form, gesellschaftliche Entwicklungen aufzugreifen und Vorbilder und Identifikationsmöglichkeiten zu schaffen. Sie ist aber auch eine Form, die zur kritischen Auseinandersetzung auffordern kann“, sagt dazu die verantwortliche Kulturstaatssekretärin Petra Olschowski. Mit dem Stipendium ist eine Lesereise verbunden. Erstmals ist Singen, das mit der „Erzählzeit ohne Grenzen“ eine erfolgreiche Literaturreihe auf den Weg gebracht hat, dafür ausgewählt worden.

Die Autorin und Autoren, die am Freitag, 25. März, 20 Uhr, im Theater „Färbe“ lesen:

Theres Essmann – beeindruckte die Jury mit ihrem ausgereiften Stil, ihrer treffenden Sprache und der gekonnt aufgebauten Handlung der Novelle „Federico Temperini“ (Tübingen 2020). Die Autorin wurde 1967 in Nordwalde geboren. Sie lebt in Stuttgart und ist u.a. als Referentin für kreatives Schreiben tätig.

 

Frank Rudkoffsky – überzeugte mit dem Roman „Fake“ (Berlin, 2019). Darin wird das Bild einer Generation gezeichnet, der scheinbar alle Türen offenstehen, die aber doch an einer inneren Leere und steigendem Druck von außen zu scheitern droht. Der Autor wurde 1980 in Nordenham geboren. Er lebt in Stuttgart als Redakteur des Stadtmagazins LIFT.

Cihan Acar – lässt mit seinem Romandebüt „Hawaii“ (Berlin, 2020) in Streifzügen durch Heilbronn mit feinem Humor und viel Gespür für Atmosphäre und Milieus die Bruchlinien zwischen der Einwanderer- und der sesshaften Gesellschaft sichtbar werden. Neben dem Studium der Rechtswissenschaften schrieb er auch Bücher über Hip-Hop und den Istanbuler Fußballclub Galatasaray. Acar wurde 1986 in Heilbronn geboren.

Valentin Moritz – überzeugte mit seinem Buch „Kein Held – Erinnerungen“ (Freiburg 2020), das eine Einladung ist, über Verantwortung im Alltag, Helden und Heimat neu nachzudenken. Moritz wurde in 1987 Bad-Säckingen geboren. Er lebt als freischaffender Autor in Berlin und wirkte zuletzt als Stadtschreiber in Rottweil.

 

Der Eintritt ist frei,
das Theaterrestaurant ist ab 18.30 Uhr geöffnet.

Nur noch wenige Plätze: die Veranstaltung ist fast ausgebucht! 

 

Grußworte:
Ute Seifried, Bürgermeisterin von Singen
Ariane Limberg, Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst

 

Veranstalter:
Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg
Stadt Singen
Forum Allmende e.V.
Förderverein Theater „Die Färbe“ e.V.

 

Cyrano de Bergerac – Zusatzvorstellung/Derniere
Romantische Komödie von Edmond Rostand
in einer Singener Fassung von Andreas von Studnitz

Der Titelheld Cyrano de Bergerac, ein französischer Dichter des 17. Jahrhunderts, leidet unter seiner riesigen Nase. So mancher Spötter stirbt im Duell. Dennoch wird de Bergerac als empfindsam beschrieben; er ist in seine gutaussehende Cousine Roxane verliebt. Da er ihre Absage fürchtet, verbirgt er seine wahren Gefühle. Als Roxane ihm ihre Zuneigung zu Christian von Neuvillette gesteht, ist de Bergerac bereit, diesen zu unterstützen, indem er an seiner Stelle Gedichte schreibt. Der hübsche, aber als „arger Dummkopf“ geltende Christian von Neuvillette dient im gleichen Regiment wie de Bergerac bei den Gascogner Kadetten.

Um die romantischen Ansprüche der Angebeteten zu befriedigen, leiht de Bergerac dem Nebenbuhler sein poetisches Talent, so dass von Neuvillette den Erfolg allein genießt. Schließlich überzeugt de Bergerac die beiden davon, vor den Traualtar zu treten, und entzieht Roxane damit dem Grafen Guiche, der sie zu seiner Geliebten machen will. Guiche ist zornig, und er rächt sich, indem er die Gascogner Kadetten samt de Bergerac und von Neuvillette in den Krieg an die vorderste Front schickt.

Obgleich durch die spanischen Belagerer ausgehungert und eingekesselt, schmuggelt de Bergerac im Namen von Neuvillette täglich zwei Briefe an Roxane durch die feindlichen Linien. Dieser Briefe wegen eilt Roxane mitten ins Heereslager zu ihrem Mann, dem sie nun gesteht, ihn nicht mehr wegen seiner „äußeren Hülle“ zu lieben, sondern wegen der Schönheit seiner Seele. Christian von Neuvillette ist entsetzt, da er weiß, dass er Roxane gegenüber nicht ehrlich war. Doch kurz bevor de Bergerac der gemeinsamen Geliebten den wahren Urheber der Briefe sagen kann, trifft die Todesmeldung ein: von Neuvillette ist gefallen und de Bergerac schweigt, um der trauernden Roxane das Andenken an den Liebeshelden zu erhalten. Erst 14 Jahre später entdeckt Roxane, die sich in ein Kloster zurückgezogen hat, die Wahrheit. Allerdings wird de Bergerac kurz vor dem obligatorischen Samstagsbesuch bei seiner Cousine durch einen Anschlag schwer verwundet, so dass er in ihren Armen, geschwächt durch Blutverlust und fiebrige Wahnvorstellungen, stirbt.

Regie Andreas von Studnitz
Mit Milena Weber, Alexander Klages, Elmar F. Kühling, Daniel Leers, Reyniel Ostermann

Dauer 2h 40m inkl. einer Pause

Der Reichsbürger – Zusatzvorstellung

Sie sind mitten unter uns, sie sehen aus wie jeder andere, und doch sind sie nicht wie jeder andere. Sie sind Reichsbürger, also Menschen, die die grundgesetzliche Ordnung der Bundesrepublik Deutschland ablehnen. In ihrer DenkWelt wurde das Deutsche Reich nie aufgelöst, Deutschland ist weiterhin ein besetzter Staat oder sie selbst sehen sich in der Reichsnachfolge des Kaiserreichs. Konsequenterweise lehnen sie deutsche Gesetze ab, zahlen keine Steuern und stellen sich eigene Pässe und Dokumente aus. Was nach schrulligen Sonderlingen klingt, wurde 2016 im fränkischen Georgensgmünd bitterer Ernst, als ein bewaffneter Reichsbürger auf Polizisten schoss. Bei Reichsbürgern wurden mehrfach Waffen und sogar Sprengstoff gefunden. Sie stellen mit unter auch eigene Polizeieinheiten auf und fördern so den Nährboden für ausgrenzendes und oft antisemitisches Gedanken gut.

Anna Lena und Konstantin Küspert beleuchten die Psyche eines Reichsbürgers, verfolgen die Gedanken und Hintergründe und Fragen vor allem: wie viel Reichs Bürger steckt in uns?

 

Presse:
…es kann Angst machen: Ralf Beckords Auftritt, sein eskalierender Monolog, die realen Ängste und Ohnmachten, von denen sich der Reichsbürgerwahn nährt. Und zuletzt ist es mehr als nur ein bisschen Horrorshow. (GEA)

…Minutenlanges Schweigen im Publikum, das muss man erst einmal verdauen, bevor stürmischer Applaus für Schauspieler Ralf Beckord losbricht…Das ist Theater am Puls der Zeit. (Südkurier) 06.11.18